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Melba und Ida, die neuen Helferinnen der REAS
Der Beruf drängt sich immer weiter ins Zentrum des Lebens von Menschen und beeinflusst zunehmend soziale Bereiche wie Familie und Lebensplanung aber auch ökonomische Bereiche. Diese multiplen Belastungen lassen die Vermutung zu, dass es diese Faktoren sein könnten, womit sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen in der Gegenwartsgesellschaft in Deutschland erklären lässt. Es gibt zwar schon immer Erkrankungen der Psyche, jedoch lässt sich nicht verschweigen, dass die Neuerkrankung in diesem Bereich in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich zunahmen. Die Erkrankung an einer psychischen Störung hat weit reichende Folgen in jeden Bereich des Soziallebens des Betroffenen, dessen Angehörigen und seiner Umwelt in allen Bereichen des Lebens. Die Auswirkungen sind meist nur schwer zu beschreiben oder einzugrenzen bzw. zu beschreiben.
Die größten Ausmaße einer solchen Erkrankung dürften jedoch die Auswirkungen, auf die Arbeitsfähigkeit und die Störungen im Gemeinschaftsleben, wie Partnerschaft oder Familie sein, wenn Menschen zu Patienten werden.
Um auch weiterhin in der beruflichen Rehabilitation adäquate und wissenschaftlich fundierte Leistungen erbringen zu können, hat die REAS GmbH & Co. KG im Zuge ihrer Qualitätssicherung Mitarbeiter über die Miro GmbH im Bereich Diagnostik und Dokumentation auf eine Weiterbildungsveranstaltung entsendet.
Hier wurden die Instrumentarien „Melba“ und „Ida“ in einem zertifizierungs Modul erlernt und erworben.
Melba: Melba ist ein Verfahren, mit dem einerseits die Fähigkeiten einer Person und andererseits die Anforderungen einer Tätigkeit dokumentiert werden können. Dazu stellt das Verfahren ein Fähigkeits- und ein Anforderungsprofil bereit. Der Vergleich dieser beiden Profile ermöglicht darüber hinaus eine fähigkeitsadäquate Platzierung. Bei allen 29 Merkmalen handelt es sich um Schlüsselqualifikationen, die eine hinreichende und umfassende Beschreibung der tätigkeitsrelevanten psychischen Fähigkeiten einer Person sowie der psychischen Anforderungen einer Tätigkeit erlauben.
Ida: Das Instrumentarium zur Diagnostik von Arbeitsfähigkeiten, Ida, ist ein Set aus insgesamt 14 standardisierten Arbeitsproben. Dazu gehören neben verschiedenen „Papier- und Bleistift“-Verfahren auch eine Reihe eher manueller Aufgaben. Ida wurde mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Hauptfürsorgestelle, von einer Arbeitsgruppe unter der Verantwortung von Prof. Dr. S. Weinmann an der Universität Siegen entwickelt und erprobt. Ida ist ein diagnostisches Modul, das auf das Dokumentationsinstrument MELBA abgestimmt ist: Mit Ida können diejenigen arbeitsrelevanten Schlüsselqualifikationen erhoben und beurteilt werden, die mit dem Verfahren MELBA dokumentiert werden. Die 14 Arbeitsproben stellen Operationalisierungen dar, mit deren Hilfe primär
- kognitive Fähigkeiten,
- Fähigkeiten zur Art der Arbeitsausführung,
- psychomotorische Fähigkeiten und
- Fähigkeiten aus dem Bereich Kulturtechniken/Kommunikation
beurteilt werden können, so wie sie für MELBA definiert sind. Das bedeutet, dass der Einsatz von Ida an die Arbeit mit MELBA gekoppelt ist.
ks
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